deutschunterricht:biermann
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Ballade vom preußische Ikarus
Die Live-Aufnahme ist ein Mitschnitt des ersten Konzertes, das Biermann nach seiner Ausbürgerung wieder in der (noch)-DDR im November 1989 in Leipzig von 5000 Besuchern gegeben hat.
Chausseestraße 131
Biermann wohne in der Chausseestr 131. Auch sein erstes Album trägt diesen Namen. So machte er sein Wohnzimmer zum Tonstudio und nahm seine Lieder mit einem aus dem Westen beschafften Grundig-Tonbandgerät auf, zum Teil bei geöffnetem Fenster. Man hört manchmal den Straßenlärm, das Quietschen der Straßenbahn, die Zweitaktmotoren der Trabis, Hundegebell. Das Band wurde in den Westen geschmuggelt und erschien als Schallplatte im linken West-Berliner Verlag von Klaus Wagenbach. Das war eine kleine Sensation, den Zensoren der DDR so ein Schnippchen zu schlagen. Biermann erklärte den Titel so: „Er sollte sagen: Dieser Biermann ist zwar im Osten verboten – deshalb erscheint seine Platte ja auch ohne DDR-Genehmigung im Westen –, aber er spielt kein Versteck, er hat Name und Adresse in Berlin, für Freund und Feind leicht zu finden.“
Die hab ich satt !!!
Ausbürgerung
Bericht der Nachrichten der DDR über die Ausbürgerung
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